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5 Cottbuser und 5 Duisburger – trotzdem kein Abstiegskampf?

Vrzogic, Drobny, Kovac, Rodriguez, Cherundolo, Bodzek, Caceres, Tasci, Aloneftis, Angelov, Bassila, Aduobe, Khedira, Rangelov, Rivic, Guerrero, Ishiaku. Das sind nicht etwa die ersten 17 Gerichte einer südasiatischen Speisekarte, sondern vielmehr ein Großteil der Spieler, die Torsten in dieser Saison viele Punkte bescheren sollen. Aber warum wundern wir uns? Torsten heißt ja schließlich auch nicht Müller oder Schmidt.

Die Aufgabe von Herrn Pisarski war sicherlich nicht einfach. Während seine Konkurrenten weitestgehend ihre Kader schon längst stehen hatten, startete er quasi bei Null. Allerdings hat der Schatzmeister die Schatulle weit aufgemacht und so war es durchaus möglich, das ein oder andere Schnäppchen zu machen. Ein besonderes Augenmerk richtete der Dauer-Online-Trainer dabei auf Spieler aus Cottbus und Duisburg. “Die waren am billigsten”, gibt Torsten nüchtern zu Protokoll. “Und auf einen Minikader hatte ich keine Lust. Die Saison ist schließlich lang genug.” Recht hat er. Und da er in seinem Kader nicht nur Billigbomber, sondern auch den einen oder anderen Routinier bzw. auch Perspektivspieler hat, dürfte die erste Saison von Torsten ziemlich solide werden. Wenn da nur nicht der schwache Sturm wäre. Denn mit Lauth und Guerrero wird er nicht allzu viele Bäume ausreißen. Nur der Duisburger Ishiaku dürfte für eine positive Überraschung sorgen.

Fazit:

Torsten hat keinen überragenden Kader, aber er kann immerhin auf 30 (!) Spieler zurückgreifen. Torsten hat sein Geld also gut investiert und wird mit dem Abstieg so wenig zu tun haben, wie Benny Lauth mit der Torjägerkanone. Für einen Uefa-Cup-Platz wird es allerdings nur dann reichen, wenn in der nächsten Transferperiode noch einen Deutschlehrer verpflichtet wird.

Die Wertung:

Tor:
Abwehr:
Mittelfeld:
Sturm:
Trainer:
Perspektive:

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