Gedanken bezüglich der IAA in Frankfurt
Ab Mitte September wird Frankfurt wieder zur Pilgerstätte: Die Anhänger des Deutschens liebsten Kindes zieht es abermals in Scharen nach Frankfurt. Die Internationale Automobil Ausstellung (kurz IAA) öffnet für alle Fahrzeuginteressierten, Autonarren und sonstigen PS-Verrückten ihre Pforten. Die IAA ist damit die dritte große Automesse im deutschsprachigen Raum im zweitausendundneunten Jahr des Herrn. Sie reklamiert außerdem für sich die weltgrößte automobile Messe zu sein. „Schau’mer mal“, würde der Kaiser sagen! In Superlativen zu reden, fällt dieser Branche nicht schwer.
Fest steht schon heute, dass die großen Marken wie BMW, Mercedes, Audi und VW wissen, wie sie sich in Szene zu setzen haben, damit sie im rechten Licht erscheinen. Obwohl, wenn man es sich mal vor Augen hält: So nah wie dieses Jahr lagen Licht und Schatten eigentlich noch nie. Die Autobranche ist zweigeteilt. Auf der einen Seite lamentieren die hohen Herren über die Absatzkrise bei den fahrbaren Untersätzen, aber das Motto der letzten Jahre musste auch „größer, schneller und breiter“ lauten. Für was braucht man auf einer gut geteerten Straße wie einer Autobahn einen riesigen Offroader? Kann irgendjemand, der nicht aus der Marketingbranche kommt, die Logik dahinter erklären? Auf der anderen Seite aber müssen diejenigen, die die Abwrackprämie nutzen möchten, langen auf ihren Neuwagen warten. Wie kann das sein? Und auch das Tauziehen um Opel hat noch kein Ende. Magna oder RHJ oder doch Insolvenz? Mehr oder weniger heroisch versucht die Politik Opel zu retten, während in Eisenach Sonderschichten gefahren werden, um die Nachfrage nach dem Opel Corsa zu befriedigen. Verstehe einer diese Zeit!
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AndreasK on August 14th, 2009
“Euch geht es schlecht, also fahrt gefälligst Imagepflege und Verkaufsförderung zurück.” ist IMHO falsch gedacht. Denn so wird die Krise zur selffullfilling prophecy.
Anders ist das z. B. beim Engagement der IT-Firmen auf der CeBIT: Wenn’s nix bringt, sollte man die Kohle lieber anderweitig ausgeben, oder gar nicht.
Die IAA ist im Gegensatz Garant dafür, dass man in verschiedenen Medien(arten und -Sparten) auf der fast ganzen Welt mit Bildern, Statements und Filmchen auftaucht. An so ner Aufmerksamkeit müsste die PR-Abteilung ‘ne ganze Weile stricken.
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Meine logische Erklärung zu SUVs: Diese Gefährte befriedigen natürliche menschliche Bedürfnisse und helfen hier und da auch beim Kompensieren. So wie große, teure Uhren und andere Accessoires ;o)