Nachdem die Umfrageergebnisse der SPD die letzten Monate schon katastrophal waren, platzierte Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt mit ihrer “Dienstwagenaffäre” wohl den letzten Sargnagel im “rechten” Moment. Die SPD suchte nach Ausflüchten.
Kanzlerkandidat Steinmeier benannte gestern sein Wahlkampfteam und ließ Ulla Schmidt vorerst außen vor. Das war meiner Meinung nach das Schlimmste was er machen konnte. Entweder er zeigt das er ein Mann der Tat ist und holt sie nicht ins Boot oder steht zu ihr und nimmt sie mit der Auflage in sein Wahlkampteam auf , das sie sich öffentlich entschuldigen muss. Wenn jemand Kanzler werden will, dann sollte er auch den “Arsch in der Hose haben” bei so einem peinlichen Vorfall, mit einer klaren Entscheidung, den Medien schnell den Wind aus den Segeln zu nehmen. So ist es einfach nur peinlich und Steinmeier “verliert sein Gesicht” schon vor der Bundestagswahl am 27. September 2009.