Abschied
Nachdem in allen Medien so viel über den bitteren Tod von Robert Enke berichtet wurde, möchte ich auch noch ein paar Worte darüber verlieren. Am Wochenende gab es in der AWD – Arena in Hannover den bewegenden Abschied von Robert Enke. Leider konnte ich aufgrund einer Erkältung nicht dabei sein, habe mir aber die Übertragung auf ARD angeschaut. Es war schon bewegend zu sehen wie ca. 45.000 Menschen Abschied von einem großen Fußballer nahmen. Bereits am Mittwoch gab es einen Trauerzug mit 35.000 Menschen durch Hannover und am Abend einen Gottesdienst zum Gedenken von Hannovers und Deutschlands Nummer 1.
Ich denke der Tod von Robert Enke schockierte deshalb so viele Menschen, weil er für alle vollkommen überraschend kam. Robert Enke war immer ein Vorzeigeprofi ohne Starallüren und ein Kämpfer, der viele schwierige Situationen in seinem Leben gemeistert hat. Niemand hatte bemerkt, das er unter solchen Problemen litt. Sein Tod hatte, wenn man das so sagen darf, nur ein Gutes: Viele Menschen dachten und denken über die weit verbreitete Ellbogengesellschaft nach. Nicht nur im Profisport sondern auch im alltäglichen Leben. Sein Tod war ein Fingerzeig, das wir mehr auf unseren Nächsten achten sollten, anstatt immer nur sich selbst im Kopf zu haben. An dieser Stelle möchteich darauf hinweisen das es für Menschen, die unter Depressionen leiden oder Hilfe in diesem Thema benötigen auch im Internet Hilfe gibt. Ich hoffe das sein Tod nie vergessen und uns immer ein Warnung bleiben wird.
Natürlich möchte auch ich in meinem Blog mein Mitgefühl denjenigen aussprechen die Robert Enke nahe standen. Nun bleibt nicht anderes übrig, als zu sagen: “Ruhe in Frieden, Robert“.
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